3 Tage zur Entdeckung von Burgen, Festungen und Überresten imposanter Paläste, die viele Jahrhunderte Geschichte in sich tragen. Von den Eroberern, die durch das Gebiet des Bezirks Taormina Etna zogen, hinterlassene Spuren, die die Größe und Bedeutung einer unauslöschlichen Vergangenheit widerspiegeln.

1. Tag

Fahrt nach Calatabiano und Besichtigung der Stadt. Sehenswert sind die imposanten Ruinen der auf einer Anhöhe gelegenen Burg, während die gesamte Ostseite mit den Resten einer mittelalterlichen Siedlung bedeckt ist. Mittelalterlichen Ursprungs sind auch die beiden Kirchen Chiesa del SS. Crocifisso und Chiesetta del Carmelo, in deren Nähe sich eines der beiden Haupttore zur Altstadt befindet.

Weiterfahrt nach Francavilla di Sicilia.

Besichtigung der Rocca del Castello, einer alten, auf einem Felsen errichteten Festung. Wer sie erklimmt, kann einen atemberaubenden Ausblick auf drei Täler genießen: Das Alcantara-Tal, das Tal des Flusses San Paolo und das Tal des Sturzbachs Zavianni.

2. Tag

Fahrt nach Castiglione di Sicilia und Besichtigung des normannischen Kastells "Castello del Leone", das auf der Spitze eines Felsens liegt, sowie der Ruinen zweier weiterer Festungsanlagen. Die erste mit der Bezeichnung "Zecca" befindet sich auf einem Felsen in der Nähe des Kastells, bei der zweiten Festung handelt es sich um den Turm des "Cannizzu", errichtet um das 14. bis 15. Jahrhundert. Neben dem Kastell ragt auch eine der bedeutendsten Kirchen des Orts empor, die Basilica della Madonna della Catena, auf deren Altar eine im Jahr 1543 von Giacomo Gagini aus Carrara-Marmor gemeißelte Madonnen-Statue thront.

Am frühen Nachmittag Weiterfahrt nach Randazzo, einem echten Juwel des sizilianischen Mittelalters. Sofort bei der Ankunft fällt die mittelalterliche Stadtmauer auf, die auf das 13.-14. Jahrhundert zurückgeht. Sehenswert ist die Kirche Chiesa di Santa Maria, ein gewaltiges Bauwerk, das zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Kirche wurde aus Lavasteinblöcken gebaut und an der Fassade und am Kirchturm heben sich Kontrastmuster aus weißem Stein ab. Nicht versäumen sollte man einen Spaziergang entlang der "Via degli Archi", die von Spitzbögen und schönen zweibogigen Fenstern aus dem 14. Jahrhundert überragt wird.

3. Tag

Besuch des Dorfs Maletto und seiner Burg, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht. Unbedingt besichtigen sollte man die älteste Kirche des Orts, die Chiesa di S. Michele Arcangelo, die an den Palazzo degli Spatafora angrenzt. Die Tour endet mit der Besichtigung des Stadtzentrums von Bronte und der Wallfahrtskirche Santuario dell'Annunziata, die die wunderschöne Marmorskulptur Mariä Verkündigung des Bildhauers Antonello Gagini beherbergt. Sehenswert sind auch das Real Collegio Capizzi aus dem Jahr 1778, an dem einige bedeutende sizilianische Schriftsteller studiert haben, und das Nelson Schloss, das heute als Museum fungiert.