3 Tage inmitten üppiger Natur - Quellwasserläufe, riesige, jahrhundertealte Bäume, Basaltschluchten von außergewöhnlicher Schönheit - in einem Gebiet, das seinen natürlichen Reichtum zu schätzen und zu wahren weiß.
1. Tag: Naturschutzgebiet Fiumefreddo

Abfahrt zum Naturschutzgebiet Fiumefreddo. Der Fiumefreddo ist ein kurzer Fluss mit zwei Armen. Da es sich um Quellwasser von der Ostseite des Ätna handelt, das sich in natürlichen Becken (in sizilianischem Dialekt "quadare" genannt) ansammelt, ist die Wassertemperatur auch im Sommer ziemlich niedrig (12-13°C). Um die Quellen und entlang des Flusslaufs gedeiht eine üppige, auch aquatische Vegetation, die zum hohen naturwissenschaftlichen und landschaftlichen Wert der Gegend beiträgt. Beispiele dafür sind der Pinsel-Wasserhahnenfuß, der in ganz Sizilien nur hier und im Unterlauf des Flusses Alcantara vorkommt, und der Papyrus, der am Rand der "Quadare" wächst. Im Naturschutzgebiet findet sich auch ein kleiner Schuppenrinden-Hickorynuss-Wald.

2. Tag: Der Wald von Aci / S. Alfio

Abfahrt zum Wald "Bosco dello Scacchiere". Am Fuße des Ätna erstreckten sich einst weite Waldflächen, die den Namen der Orte trugen, zu denen sie gehörten. Der Wald von Aci nahm eine Fläche von ca. 20-30 km2 bis zur ionischen Küste östlich von Acireale ein. Vom ursprünglichen Bosco di Aci sind heute nur noch kleine, einzelne Teile erhalten, von denen der größte der Bosco dello Scacchiere in der Nähe von Pisano, einem Ortsteil von Zafferana Etnea, ist.

Weiterfahrt zum Castagno dei Cento Cavalli (Kastanienbaum der hundert Pferde). Der Ruhm dieses majestätischen, 28 Meter hohen Baums wurde im 18. Jahrhundert von ausländischen Reisenden verbreitet und steht mit einer Legende in Verbindung. Man erzählt, die Königin Johanna von Aragon habe mit einem Gefolge von 100 Reitern und deren Pferden während eines Gewitters unter diesem Baum Schutz gesucht. Die beste Zeit, um den Baum zu bewundern, ist im Spätfrühling.

Wenige hundert Meter entfernt befindet sich ein weiterer jahrhundertealter, 15 Meter hoher Baum, der Castagno della Nave (Kastanienbaum des Schiffs), dessen Umfang 25 Meter misst.

3. Tag: Die Basaltschluchten

Abfahrt zur geführten Besichtigung der Alcantara-Schluchten.

Der Fluss Alcantara, der zwischen den zahlreichen Lavaströmen hindurchfließt, hat regelrechte Kunstwerke aus Basalt mit den verschiedenartigsten Formen geschaffen. Durch das Zusammentreffen von Wasser und Gestein entstehen faszinierende Licht- und Farbenspiele. Ein dichtes Netzwerk von Pfaden im Botanischen und Geologischen Garten erlaubt, besonders schöne, zauberhafte Orte zu entdecken.